Darum ist Kokoswasser gesund - Alles wichtige zum Powerdrink
Kokoswasser wird schon seit geraumer Zeit in Asien und Südamerika getrunken, aber auch hier in Deutschland gewinnt das Getränk immer mehr Interessenten. Das Wasser aus der Kokosnuss wird auf verschiedenste Weisen genutzt. So wird es aufgrund seiner Mineralstoffe als Sportgetränk aber auch als Entgiftungsmethode verwendet. Fest steht, dass das Wasser aus der Kokosnuss viele positive Effekte auf den Körper aufweist.
Das Wichtigste in Kürze
Kokoswasser ist isotonisch – es ähnelt dem Elektrolythaushalt des menschlichen Blutes und ist ideal nach dem Sport.
Mit ~20 kcal pro 100 ml ist es sehr kalorienarm und fettfrei – eine gesunde Alternative zu Limonaden und Säften.
Es enthält Kalium, Calcium und Magnesium in höherer Konzentration als herkömmliches Mineralwasser.
Antioxidantien im Kokoswasser helfen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren.
Die angebliche entgiftende Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt – Kokoswasser ist kein Wundermittel.
Kokoswasser ist vegan, laktosefrei und glutenfrei – geeignet für viele Ernährungsformen.
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Die positiven Effekte von Kokoswasser für den Körper sind vielfältig. Grund dafür ist die Vielzahl an Vitaminen und Mineralien, die in einer Kokosnuss zu finden sind. So ist der Magnesium-, Calcium- und Kaliumgehalt in dem Kokosnusswasser weitaus konzentrierter als in Mineralwasser. Auch Vitamin B3 und Vitamin C sind in der Flüssigkeit vorhanden. Das Verhältnis an Nährstoffen zu Flüssigkeit liegt bei dem Wasser der Steinfrucht so hoch, dass es als isotonisch gilt. Das heißt, dass das Verhältnis dem des menschlichen Blutes ähnelt und es genutzt werden kann, um den Elektrolythaushalt aufzufüllen.
Zudem beinhaltet Kokoswasser eine Menge an Antioxidantien, die sogenannten freien Radikalen im Körper entgegenwirken. Diese entstehen während einer Vielzahl an Stoffwechselprozessen aber auch durch äußerliche Einflüsse. Kokoswasser hilft dem Körper beim natürlichen Prozess der Neutralisierung dieser freien Radikalen.
Da Kokoswasser kein Fruchtfleisch der Kokosnuss beinhaltet, ist es, anders als Kokosmilch, fettfrei und kalorienarm. Der Kaloriengehalt des Wassers liegt bei knapp 20 kcal pro 100 ml. Zudem liegt der Zuckergehalt lediglich bei 8 Gramm pro 100 ml. Dadurch ist Kokoswasser deutlich gesünder als die Kokosmilch. Anzumerken ist jedoch, dass die Kokosmilch aufgrund des Fetts in dem Fruchtfleisch einen höheren Nährwert aufweist.
Nährstoff
pro 100 ml
Besonderheit
Kalorien
~20 kcal
Sehr kalorienarm
Zucker
~8 g
Natürlicher Fruchtzucker
Kalium
~250 mg
Höher als in Mineralwasser
Calcium
~25 mg
Gut für Knochen & Muskeln
Magnesium
~25 mg
Unterstützt Muskelregeneration
Vitamin C
~2,4 mg
Antioxidative Wirkung
Vitamin B3
~0,08 mg
Stoffwechselaktiv
Fett
0 g
Komplett fettfrei
Die Wirkung von Kokoswasser auf den Körper
Wie jede Flüssigkeit bewirkt Kokoswasser eine Hydration des Körpers. Dabei macht die geringe Anzahl an Kalorien Kokoswasser zu einer gesunden Alternative zu Säften oder Limonaden.
Die vielen Mineralstoffe in dem Wasser der Steinfrucht wirken sich positive auf die Knochen und die Muskeln im Körper aus. Besonders das beinhaltete Calcium ist hier anzumerken.
Zudem wirken sich diese Mineralstoffe positiv auf den Flüssigkeitshaushalt des Körpers aus und liefern dem Körper alle Stoffe, die zum Beispiel nach dem Sport benötigt werden. Deswegen wird das isotonische Wasser auch als natürliches Sportgetränk angesehen und genutzt, um die Elektrolyte im Körper wieder aufzufüllen.
Kokoswasser bei basischer Ernährung
Bei der basischen Ernährung werden keine säurebildenden Lebensmittel zu sich genommen. Ziel ist es, den Säuregehalt im Urin, der durch die Verdauung säurebildender Lebensmittel entsteht, zu mindern. So werden primär basische Lebensmittel genutzt. Dabei gibt es bezüglich dieser eine große Bandbreite an Kriterien. Grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass basische Lebensmittel einen hohen Calcium-, Magnesium-, Eisen- und Kaliumgehalt haben. Zudem wirken diese durch ihre Antioxidantien sowie Fettsäuren entzündungshemmend. Kokoswasser erfüllt demnach all diese Kriterien und kann in der basischen Ernährung genutzt werden.
Trotzdem bestehen bezüglich dieser Ernährungsform keine wissenschaftlich erwiesenen Belege. Zudem lässt sich feststellen, dass ein gesunder Körper in der Lage ist den Säuregehalt allein zu regulieren und anzupassen.
Kokoswasser zur Entgiftung nutzen
Angeblich soll Kokoswasser zur Entgiftung des Körpers beitragen, vor allem in Bezug auf das Ausscheiden von Quecksilber. Dies wird zum Beispiel bei Zahnfüllungen aus Amalgam verwendet, da diese Quecksilber beinhalten.
Während Kokoswasser viele positive Auswirkungen auf den Körper besitzt, sind die entgiftenden Fähigkeiten nicht wissenschaftlich bewiesen. Deswegen lässt sich hier keine aussagekräftige Angabe treffen. Trotzdem schadet es nicht Kokoswasser zu sich zu nehmen.
Nebenwirkungen von Kokoswasser
Kokoswasser hat grundsätzlich keine Nebenwirkungen. Ganz im Gegenteil besitzt es sogar viele positive Effekte, die sich positiv auf den Körper auswirken und dient gut als Ergänzung zum Mineralwasser.
Trotzdem ist das Wasser der Kokosnuss kein Wundermittel. Wenn kein anderweitiger Verzicht auf Zucker besteht, hilft der alleinige Konsum von Kokosnusswasser beispielsweise nicht beim Abnehmen. Auch reicht Kokosnusswasser allein nicht aus, um den Vitamin- und Mineralstoffbedarf sowie die benötigten Nährwerte des Körpers zu decken.
Vorteile
Natürliches Sportgetränk – isotonisch
Kalorienarm und fettfrei
Reich an Kalium, Calcium, Magnesium
Antioxidantien neutralisieren freie Radikale
Gesunde Alternative zu Limonaden & Säften
Geeignet bei basischer Ernährung
Laktosefrei, vegan, glutenfrei
Einschränkungen
Kein Ersatz für ausgewogene Ernährung
Entgiftende Wirkung nicht wissenschaftlich belegt
Langer Transportweg (Umweltaspekt)
Zuckergehalt bei großen Mengen beachten
Deckt Vitamin- & Mineralstoffbedarf nicht vollständig
Positive Effekte auch durch Birkenwasser und Kaktuswasser
Aufgrund des hohen Weges, die das Kokoswasser auf sich nehmen muss, bevor es in Deutschland ankommt, greifen einige Menschen zu Alternativen, die weniger Transportweg zu uns hinter sich haben.
Die erste Alternative ist Birkenwasser, das auch Birkensaft genannt wird. Dabei liegt der Kaloriengehalt mit nur drei bis fünf Kalorien unter dem des Kokosnusswassers. Aber auch die vielen gesunden Inhaltsstoffe sprechen für die Flüssigkeit, die im Frühjahr direkt aus dem Stamm oder einem Ast des Baumes gewonnen wird. Neben Aminosäuren, Eisen, Vitamin B sowie Vitamin C und Kalium stecken im Birkenwasser auch Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Proteine und Zink. Aufgrund dieser Stoffe besitzt Birkenwasser ähnliche Eigenschaften wie die Flüssigkeit einer Kokosnuss.
Eine weitere Alternative ist das Kaktuswasser. In der Wüstenpflanze steckt Taurin – ein natürlicher Muntermacher, der auch als Zusatz in vielen Energydrinks zu finden ist. Neben Mineralien wie Magnesium, Calcium und Eisen enthält der Powerdrink auch die Vitamine A und C sowie Omega-3-Fettsäuren. Damit soll es zu einer besseren Sehkraft und der Regeneration der Haut, aber auch zum Schutz der Gefäße und der Stärkung der Abwehrkräfte beitragen. Zudem beinhaltet das Kaktuswasser mit durchschnittlich 2,5 kcal pro 100 ml kaum Kalorien.
Kokoswasser
Isotonisch, elektrolytreich, ideal nach dem Sport. Kalium- und Calciumgehalt sehr hoch.
~20 kcal / 100 ml
Birkenwasser
Noch kalorienärmer, reich an Aminosäuren, Eisen, Zink. Direkt aus dem Stamm – regional erhältlich.
3–5 kcal / 100 ml
Kaktuswasser
Enthält Taurin, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A & C. Soll Haut und Gefäße stärken.
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Es gibt keine feste Mindest- oder Höchstmenge. Nach dem Sport ist ein Glas sinnvoll, um Elektrolyte aufzufüllen. Auch ein tägliches Glas ohne Sport schadet nicht – bei übermäßigem Konsum den Zuckergehalt im Blick behalten.
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Kokoswasser unterstützt die Hydration, füllt Elektrolyte auf, wirkt positiv auf Knochen und Muskeln und enthält Antioxidantien. Es ist eine gesunde Alternative zu zuckerhaltigen Getränken.
Kokoswasser enthält Kalium, Calcium und Magnesium in höherer Konzentration als Mineralwasser sowie Vitamin B3 und Vitamin C.
Kokoswasser ist kein Ersatz für Mineralwasser, aber eine wertvolle Ergänzung – besonders nach dem Sport. Mineralwasser hat keine Kalorien, Kokoswasser punktet mit Elektrolyten und Vitaminen.
Nur im Zusammenhang mit einer ausgewogenen Ernährung. Allein durch Kokoswasser nimmt man nicht ab – es kann aber kalorienreiche Getränke ersetzen und so indirekt unterstützen.
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